Projekte

  • 2006-04-20 Klimadatenerfassung an Bahnstrecken


    Die Professur Elektrische Bahnen am Institut für Elektrische Verkehrssysteme der Technischen Universität Dresden analysiert im Versuchsprogramm “Klimadatenerfassung an Bahnstrecken“ die Korrelation von Windgeschwindigkeit und Umgebungstemperatur, um daraus Rückschlüsse auf die thermische Dimensionierung zu gewinnen sowie Norm-Grenzwerte der Dimensionierung von Oberleitungen zu überprüfen.
    Die Standortauswahl der Klimadatenerfassung orientiert sich an zu erwartenden Problemstellen wie Einschnitten gegenüber der Umgebung. Gemessen werden in dem Programm Windrichtung und Windgeschwindigkeit, Globalstrahlung sowie Temperatur, partiell auch die Luftfeuchte. Aus den gespeicherten Werten (1 Hz Datenrate) erfolgt eine Mittelwertbildung über 60 Sekunden sowie die Bildung statistischer Größen. Die Datenübertragung erfolgt mittels GSM-Modem.

    Fischer projektierte und lieferte die automatischen Wetterstationen, bestehend aus:
    • Datenlogger Combilog LT mit der Software Comgraph 32
    • Temperaturmesswertgeber mit Strahlungsschutzhütte
    • Windrichtungs- und Windgeschwindigkeitsmesswertgeber
    • Pyranometer CMP3
    • GSM-Modem sowie partiell Solarversorgung für autarken Betrieb
    Die Datenerfassung erfolgt mit Klimastationen in Deutschland, Spanien und den Niederlanden.

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