Atmosphärischer Luftdruck
Die Luft übt im Zustand
der Ruhe auf jede, beliebig orientierte Fläche einen senkrecht zu ihr gerichteten
Druck aus. Der auf die Erdoberfläche wirkende statische Druck der Atmosphäre
wird als Luftdruck bezeichnet und lässt sich als das Gewicht einer Luftsäule
verstehen, die von der Erdoberfläche bis in die oberen Schichten der Atmosphäre
reicht. Der Luftdruck wird im Druckmaß Hektopascal [hPa] oder als Länge
einer auf
Zur Messung des atmosphärischen Luftdruckes nutzen Aneroid-Barometer die
Verformung einer flachen und luftleeren Metalldose, die mit jeder Luftdruckänderung
soweit deformiert wird, bis die entstehenden elastischen Widerstände dem
Luftdruck das Gleichgewicht halten und eine neue Gleichgewichtslage eintritt.
Absoluter und reduzierter Luftdruck
Mit zunehmender Höhe
nimmt die darüberliegende Luftschicht und damit auch der Luftdruck ab,
in Erdnähe etwa
Die Umrechnung des gemessenen Absolutdruckes in den auf Meereshöhe reduzierten
Luftdruck erfolgt durch Addition einer dem Höhenunterschied entsprechenden
Druckdifferenz.
|
p
|
abs
|
= Luftdruck,absolut [hPa] |
|
p
|
red
|
= Luftdruck,auf Meereshöhe reduziert [hPa] |
|
|
p
|
= Druckdifferenz [hPa] |
|
h
|
= Höhe über dem Meeresspiegel [m] | |
| h [m NN] | h [m NN] | |||
| 100 200 300 400 500 600 700 800 900 1000 |
12,0 23,8 35,5 47,2 58,7 70,1 81,3 92,5 103,6 114,5 |
1100 1200 1300 1400 1500 1600 1700 1800 1900 2000 |
125,4 136,1 146,8 157,3 167,7 178,1 188,3 198,4 208,4 218,4 |