Wetter & Klima

Luftdruck und Wetter

Luftdruck und Wetter
Bedingt durch ihre Schwerkraft wird die Erde von einer Lufthülle (Atmosphäre) umgeben. Der auf die Erdoberfläche wirkende statische Druck der Atmosphäre wird als Luftdruck bezeichnet. Seine Verteilung ist wegen der unterschiedlichen Erwärmung der verschiedenen Breiten, der Anordnung von Kontinenten und Meeren sowie der Bewegungsvorgänge in der Atmosphäre ungleichmäßig. Auf Meeresspiegelhöhe beträgt der Luftdruck im weltweiten Mittel 1013.25 hPa. In Mitteleuropa schwankt er überwiegend zwischen 990 und 1040 hPa.

Verknüpfung mit dem Wettergeschehen

Der Luftdruck ist eng mit dem Wettergeschehen verknüpft, denn es sind in erster Linie Luftdruckänderungen, welche die Wetterentwicklung bestimmen. Der langsame, aber stetige Luftdruckanstieg gibt Aussicht auf eine grundlegende und beständige Besserung des Wetters, während ein schneller Anstieg meist durch ein ebenso schnelles Fallen abgelöst wird und so Fortdauer der Unbeständigkeit ankündigt. Das beginnende Fallen deutet im Allgemeinen eine Verschlechterung des Wetters an.

Aneroid-Barometer

Zur Messung des atmosphärischen Luftdruckes nutzen Aneroid-Barometer die Verformung einer flachen luftleeren Metalldose. Steigender Luftdruck drückt die Dose zusammen, bei fallendem Luftdruck dehnt sie sich wieder aus. Diese Bewegung, die nur wenige Hundertstel Millimeter beträgt, wird mit Hilfe einer feinen Mechanik auf den Zeiger übertragen und so der Luftdruck zur Anzeige gebracht.

Luftfeuchtigkeit und Temperatur

Luftfeuchtigkeit und Temperatur
Die richtige Temperatur und die optimale Luftfeuchte sorgen für ein behagliches und gesundes Wohnen und Arbeiten. Je nach Raumnutzung sind Zimmertemperaturen von 18 bis 22° C optimal. Die für den Menschen zuträglichste Raumluftfeuchte liegt in dem Bereich von 35-65%.

Optimales Raumklima

Ein optimales Raumklima bei geringstem Heizenergieverbrauch lässt sich vor allem durch ein überlegtes, aktives Lüften erreichen. Sie sparen Heizkosten, indem Sie die Fenster mehrmals täglich kurz, aber weit öffnen. Dabei tauscht sich die alte, verbrauchte und feuchte Luft besonders bei kalter Witterung sehr schnell mit der kalten, aber stets trockenen Frischluft aus.

Hygrometer können helfen, um Schimmelpilze zu vermeiden

Der Rat von Stiftung Warentest (Ausgabe 03/2003): »Hygrometer können dazu beitragen, zu Hause ein gutes Wohnklima zu schaffen. In feuchtegefährdeten Wohnungen sind sie geradezu ein Muss, um Schimmelpilze zu vermeiden oder zu bekämpfen.«

Für Feuchtemessungen in Produktions- und Lagerräumen, in Wohnräumen und Büros eignen sich Hygrometer mit synthetischen Fasern besonders gut. Weitere Informationen unter www.wohnklima-hygrometer.de.