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Fischer Katalog

nautical instruments Nautische Instrumente NAUTIC Luftdruck und Wetter Bedingt durch ihre Schwerkraft wird die Erde von einer Lufthülle (Atmosphäre) umgeben. Der auf die Erdoberfläche wirkende statische Druck der Atmosphäre wird als Luftdruck bezeichnet. Seine Verteilung ist wegen der unterschiedlichen Erwärmung der verschiedenen Breiten, der Anordnung von Kontinenten und Meeren sowie der Bewegungsvorgänge in der Atmosphäre ungleichmäßig. Auf Meeresspiegelhöhe beträgt der Luftdruck im weltweiten Mittel 1013.25 hPa. In Mitteleuropa schwankt er überwiegend zwi- schen 990 und 1040 hPa. Der Luftdruck ist eng mit dem Wettergeschehen verknüpft, denn es sind in erster Linie Luftdruck- änderungen, welche die Wetterentwicklung be- stimmen. Der langsame, aber stetige Luftdruck- anstieg gibt Aussicht auf eine grundlegende und beständige Besserung des Wetters, während ein schneller Anstieg meist durch ein ebenso schnel- les Fallen abgelöst wird und so Fortdauer der Unbeständigkeit ankündigt. Das beginnende Fal- len deutet im Allgemeinen eine Verschlechterung des Wetters an. Zur Messung des atmosphärischen Luftdruckes nutzen Aneroid-Barometer die Verformung einer flachen luftleeren Metalldose. Steigender Luft- druck drückt die Dose zusammen, bei fallendem Luftdruck dehnt sie sich wieder aus. Diese Bewegung, die nur wenige Hundertstel Millime- ter beträgt, wird mit Hilfe einer feinen Mechanik auf den Zeiger übertragen und so der Luftdruck zur Anzeige gebracht. Air pressure and weather Due to the gravity earth is surrounded by a man- tle of air (atmosphere). The static pressure that acts to the surface of the earth is called atmos- pheric pressure. Because of variable warming of the different latitudes, formation of the continents and seas and motion processes in the atmosphere the atmospheric pressure is uneven. The global mean value of the atmospheric pressure at sea level is 1013.25 hPa. In Central Europe it varies mainly between 990 and 1040 hPa. The atmospheric pressure is closely linked with the weather situation, because first of all change in atmospheric pressure has determining influence to the formation of the weather. A slow but steady rise in atmospheric pressure gives outlook to a profound and settled improvement of weather whilst a sharp rise is often followed by a sharp fall and so changeable weather will be the fore- cast. The beginning fall in general indicates a worsening of the weather. To measure the atmospheric pressure aneroid barometers use the distortion of flat, evacuated metal bellows. These bellows will be squeezed with rising pressure or expands with falling pres- sure. With the help of a precision mechanism this movement, which is only a few hundredths of a millimeter, is amplified and passed on to the pointer for indication. 8

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